Meine Jahresplan-Strategie-Woche (Teil 1)

Ich werde unheimlich oft gefragt, wie ich „das alles“ eigentlich gewuppt bekomme (was immer „das alles“ für den Einzelnen auch bedeuten mag). Und während ich Dir versichern kann, dass es sich von meiner Seite im Alltag keineswegs so anfühlt, als würde ich überhaupt irgendwas gewuppt bekommen, bin ich im Rückblick selbst immer wieder erstaunt, wie sich meine Pläne für ein Jahr auf wundersame Weise doch erfüllt haben.

Demnach müsste ich also beherzt antworten: „Ich habe keine Ahnung!“ – aber das stimmt auch nicht ganz, denn meine Ahnung ist, dass ich mit meiner Planung irgendwo in meinem Hinterkopf eine Saat auslege, die trotz aller Winde und Wetter eines Jahres im Geheimen keimt und reift. Und die mich dann die richtigen Entscheidungen treffen lässt, obwohl mein liebevoll und sorgsam entwickelter Plan zumeist nicht mal die erste halbe Stunde meines Arbeitsjahres übersteht.

Deshalb habe ich mir überlegt, Dich dieses Jahr einfach mal an meiner jährlichen Planungswoche teilhaben zu lassen. Ich nehme mir jedes Jahr die Zeit zwischen Neujahr und Heilig-Drei-König Zeit zum Reflektieren und Planen.

Mein „System“ ist weit davon entfernt, sich überhaupt so nennen zu dürfen, aber vielleicht dient Dir das die eine oder andere Idee zur Inspiration für Deine eigene Aussaat. Und dann hat sich‘s ja gelohnt 😉

Dieser Artikel ist also Teil einer Serie, die weiteren Teile werde ich jeweils am Schluss des Artikels verlinken.

Also, los geht’s!

Rückblick – was hast Du erreicht?

Die meisten meiner Kunden (und ich auch) neigen immer dazu, das Vergangene zügig abzuhaken und sich auf das Neue zu konzentrieren. Das Stochern im Vorjahr erscheint uns manchmal wie eine ziemliche Zeitverschwendung, aber genau wie beim Spurwechsel auf der Autobahn, möchte Dich dennoch bitten, Dir einen Augenblick Zeit für einen Blick in den Rückspiegel zu nehmen.

Fang mit dem an, was im vergangenen Jahr so richtig gut geklappt hat und welche Deiner Ziele Du erreicht hast.

Dieser Schritt ist ungeheuer wichtig, weil gerade wir Solopreneure oft sehr ungeduldig sind. Uns geht es meistens viel zu langsam voran, ständig denken wir, wir sollten schon viel weiter sein, viel mehr geschafft haben. Und weil wir uns weitgehend allein den täglichen Herausforderungen stellen dürfen, bleibt im Alltag oft keine Zeit, unsere Erfolge wirklich einsickern zu lassen. Das führt über kurz oder lang zu einer unterschwelligen Unzufriedenheit. Und die ist überhaupt nicht nützlich für unsere Motivation und unser Unternehmer-Glück.

Diese Fragen helfen Deiner Erinnerung auf die Sprünge (ich blättere dazu auch manchmal meinen Kalender noch mal durch 😉 ):

  • Was waren die schönsten Erlebnisse im vergangenen Jahr?
  • Was hast Du für Deinen Gewinn getan?
  • Wie hast Du Dein Team entwickelt?
  • Welches Marketing hat sich für Dich ausgezahlt?
  • Wie hast Du Deine Positionierung verstärkt?
  • Welche Workflows hast Du Deinem Rhythmus angepasst?
  • Was hast Du Neues gelernt?
  • Was hast Du im vergangenen Jahr umgesetzt und was hatten Deine Top 20% Kunden davon?
  • Welche Maßnahmen waren besonders wirksam?
  • Was hat für Dich gut funktioniert?

Liste hier ausschließlich Deine Erfolge auf, alles was Du erreicht und umgesetzt hast. Auch die scheinbaren Kleinigkeiten! Mit dem Rest befassen wir uns gleich.

Kurzgefasst:

Was hat im letzten Jahr gut funktioniert – und wie hat sich das auf Dich und Deine Top 20% Kunden ausgewirkt? Was schließt Du daraus? Was darf so bleiben? Wovon willst Du in Zukunft mehr tun?

Sei stolz auf Dich!

Nimm Dir einen Moment Zeit, Deine Erfolge nachzufühlen, zu feiern, anzuerkennen und Dir selbst mal ganz unbescheiden auf die Schulter zu klopfen. Man sagt 80% aller Unternehmen gehen in den ersten 5 Jahren unter, weitere 80% (der überlebenden) in den folgenden 5. Du bist noch da! Und Du hast eine ganze Liste von Erfolgen vor Dir liegen!

Ganz gleich, was auch immer Du vielleicht glaubst, bereits erreicht haben zu müssen: Du hast Außergewöhnliches geleistet! Sei stolz auf Dich!

Liebe Grüße

Deine Benita

 

PS: Für den Fall, dass Du Dich jetzt fragst, was Du für Deinen Gewinn ganz aktiv hättest tun können oder sollen: dafür gibt es ein ziemlich cooles Tool – Profit First – am 22. Januar startet übrigens mein nächstes Profit First Camp in dem ich meine Teilnehmer Schritt für Schritt ans Ziel führe 😉

PPS: Dieser Artikel ist Teil 1 einer mehrteiligen Serie. Schau Dir am besten auch gleich noch die anderen Teile an!
⇒ Zum Teil 2
⇒ Zum Teil 3
⇒ Zum Teil 4
⇒ Zum Teil 5 (… kommt noch 😉 )

4 Comments on “Meine Jahresplan-Strategie-Woche (Teil 1)”

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