Meine Jahresplan-Strategie-Woche (Teil 2)

Wie versprochen, kommt hier Dein zweiter Einblick in meine Jahresplan-Strategie-Woche 🙂 Im letzten Teil habe ich Dir verraten, wie ich meinen Jahresrückblick starte. Falls Du Teil 1 noch nicht gelesen hast, geh bitte jetzt noch einmal kurz zurück, denn ich habe aus Erfahrung gelernt, dass diese Reihenfolge durchaus Sinn macht. Heute geht es darum, Klarheit zu bekommen, was bleibt und weiter entwickelt wird und was im Neuen Jahr gehen darf. Und natürlich um Dich 😉

Ist wirklich alles Gold, was glänzt?

Wenn Du nur ein bisschen bist wie ich, kannst Du schönen, funkelnden, neuen Tools und Ideen nur schwer widerstehen.

Doch so schön und reizvoll das Neue auch ist – und versprochen, wir werden uns auch noch damit befassen, was Du im Neuen Jahr an neuen Ideen und Tools hinzufügen willst – es ist super-wichtig, dass Du Dir zuvor anschaust und eventuell auch beendest, was Du im letzten Jahr Neues angefangen hast.

Sonst läufst Du nämlich Gefahr, Dein Unternehmen mit einem dicken Speckgürtel von Prozessen und Werkzeugen zu belasten, die Du nicht richtig ausschöpfst.

Das verlangsamt Deine Leistung und belastet Deinen Gewinn.

Falls Du bisher noch nicht strategisch geplant hast, denk Dir nichts, lasse einfach noch einmal das Jahr gedanklich Revue passieren. Das liefert Dir genug Informationen. Ich blättere dazu manchmal einfach meinen Kalender noch mal durch (und Deine Kontoauszüge sind dabei oft auch ziemlich aufschlussreich 😉 )

Wenn Du im letzten Jahr schon strategisch geplant hast, sie Dir an, was Du zu Anfang des Jahres geplant hattest, was davon Du tatsächlich umgesetzt hast und was Dir und Deinen Top 20% Kunden das im Alltag wirklich bringt.

Oft sehen die Ergebnisse „in freier Wildbahn“ etwas anders aus, als wir sie uns ausgemalt hatten, aber anders bedeutet ja nicht unbedingt schlecht. Deshalb gilt mein zweiter Blick dem, was noch nicht so richtig gut läuft.

Wo hakt es noch?

Dazu kannst Du Dich zum Beispiel fragen:

  • Was von dem, was Du im vergangenen Jahr hinzugefügt hast, läuft vielleicht noch nicht ganz rund?
  • Was ist unfertig und braucht noch etwas (oder eine ganze Menge) Zuwendung von Dir?
  • Was von dem, was Du angeleiert hast hat Deine kühnsten Erwartungen übertroffen?
  • Kannst Du das noch weiter optimieren?
  • Was davon willst Du überhaupt weiterhin behalten?
  • Was hält vielleicht sowieso nicht, was du dir davon versprochen hast?
  • Was darf wieder gehen?
  • Was waren die wichtigsten Erkenntnisse und Lernerfolge, die Du verwirklichen konntest?
  • Was hat sich nicht so entwickelt wie Du es Dir vorgestellt hast?
  • Was sagt Dir das?

Es ist extrem wertvoll, diese schwarzen Löcher zu identifizieren, denn sie saugen im Alltag jede Menge Energie aus Deinem Unternehmen ab. Und Energie kannst Du im Unternehmenskontext immer mit Zeit übersetzen – und Zeit mit Geld.

Worauf hättest Du verzichten können?

Und wo Du gerade dabei bist, denke jetzt auch gleich noch darüber nach, welche Lernerfolge Dir Dein Unternehmen heuer angeboten hat.

  • Was waren Deine Misserfolge im vergangenen Jahr?
  • Welche Projekte sind schief gelaufen?
  • Was hat sich für Dich nicht gelohnt, wo hast Du Lehrgeld bezahlt?
  • Was war Dein Anteil daran, dass es sich nicht wie geplant entwickelt hat?
  • Was kannst Du daraus mitnehmen?

Oft halten unsere Misserfolge die saftigsten Erkenntnisse für uns bereit.

Lass diese Schätze nicht ungenutzt auf dem Tisch liegen, damit sich Dein investiertes Lehrgeld für Dich am Ende wenigstens noch auszahlt.

Kurzgefasst:

Was hat im letzten Jahr nicht so gut funktioniert – und wie hat sich das auf Dich und Deine Top 20% Kunden ausgewirkt? Was schließt Du daraus? Was darf noch verbessert werden? Was darf gehen? Wovon willst Du in Zukunft weniger oder was willst Du gar nicht mehr tun?

Danke Dir für Deine Erfahrungen

Hunde, Pferde und Kinder sind großartige Lehrmeister, wenn es darum geht, wie Du es beim nächsten Mal nicht mehr machst. Unternehmen auch.

Ja, es ist vielleicht nicht alles so gelaufen, wie Du es geplant hast. Na und? Dafür bist Du jetzt schlauer. Und Du bist immer noch da! Denk daran, dass Du – auf der Basis dessen, was Du zu diesem Zeitpunkt wusstest, konntest und zur Verfügung hattest -zu jeder Zeit Dein Bestes gegeben hast. Wenn etwas sich dann nicht so entwickelt hat, wie Du es Dir gewünscht hättest, dann ist das nur ein Ergebnis. Nichts sonst. Das hat nichts mit Dir zu tun, sondern lediglich mit Ort, Zeit und Bedingungen.

Das ist die Erde, auf der wir wachsen.

Danke Dir für Deinen Mut, etwas Neues zu versuchen, dafür Dein Bestes gegeben zu haben, für Deine Lernbereitschaft und dafür, dass Du den Staub abgeschüttelt, das Krönchen gerichtet und weitergemacht hast! Du bist ein Rockstar 😀

Im nächsten Beitrag geht’s dann schon um Dein Neues Jahr! Bis bald und

Liebe Grüße

Deine Benita

 

PS: Für den Fall, dass Du Dich jetzt fragst, was Du für Deinen Gewinn ganz aktiv hättest tun können oder sollen: dafür gibt es ein ziemlich cooles Tool – Profit First – am 22. Januar startet übrigens mein nächstes Profit First Camp in dem ich meine Teilnehmer Schritt für Schritt ans Ziel führe 😉

PPS: Dieser Artikel ist Teil 2 einer mehrteiligen Serie. Schau Dir am besten auch gleich noch die anderen Teile an!

⇐ Zum Teil 1
⇒ Zum Teil 3
⇒ Zum Teil 4
⇒ Zum Teil 5 (… kommt noch 😉 )

4 Comments on “Meine Jahresplan-Strategie-Woche (Teil 2)”

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